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AFFF 2020 beleuchtet Arbeitsausbeutung und Korruption im Fußball

akt_170428_afff2017.jpgNeue Standorte und Workshop zu investigativem Sportjournalismus
Lagos, 30.1.2020 – Afrikanische Wander­arbeiter beim Bau der WM-Stadien 2022 in Katar oder ghana­ische Fußball­funk­tionäre, die von Jour­na­listen heim­lich ge­filmt wer­den bei der An­nahme von Bestechungs­geldern – auch die vierte Ausgabe des African Football Film Festival (AFFF) vom 16. bis 30. Januar 2020 zeigte wieder die Schatten­seiten des modernen Fußballs. Beglei­tet von Dis­kus­sions­runden, einem Unter­hal­tungs­programm und kurzen Clips wurden zwei Haupt­filme gezeigt: "Betraying the Game" des Investi­gativ­jour­nalisten Anas Aremeyaw Anas, dessen Ent­hül­lungen 2018 zur voll­stän­digen Auf­lösung des ghana­ischen Fußball­verbands führten, und "The Workers Cup" von Adam Sobel, der die trost­losen Lebens­um­stände der Tage­löhner im WM-Wunder­land Katar doku­men­tiert. Neben dem ge­wohnten Stand­ort Gowon Estate war das Festi­val auch erst­mals in Festac Town zu Gast, einem wei­teren sozial schwachen Stadt­teil der Mega­city Lagos, um das fuß­ballerische Info­tain­ment mit noch mehr Men­schen zu teilen. Mitte Februar richtet PLAY!YA als Teil des AFFF erstmals einen zwei­tägigen Work­shop zu investi­ga­tivem Sport­jour­na­lismus aus. Die Veranstaltung findet in Nigerias Hauptstadt Abuja unter Beteiligung des ghanaischen Journalisten Anas und in Kooperation mit der nigeria­nischen NGO Human and Envi­ron­mental Develop­ment Agenda (HEDA) statt.

arrow AFFF 2020 – Programm mit Kurzbeschreibung der Filme (englisch, PDF 1,3 MB)

arrowarrow Nachrichtenbeitrag über AFFF 2020 auf Lagos TV (englisch, YouTube, 3:01 min)

arrowarrow Facebook-Seite des AFFF (englisch)

arrowarrow Betraying the Game (englisch)

arrowarrow The Workers Cup (englisch)

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!SCORE – Neuer Kurzzeitkurs für Jugendliche und junge Erwachsene

bilder/aktuelles/akt_190215_score.jpgKooperation mit Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
Berlin, 31.5.2019 – In Berlin gibt es aktuell kein dauer­haftes sozial­päda­go­gisches Sport­angebot für Jugend­liche und junge Erwachsene, die aufgrund von Gewalt- oder Straf­taten von den Jugend­gerichts­hilfen der Bezirke betreut werden. PLAY!YA möchte diese Lücke schließen und startet im Juni einen neuen Kurz­zeit­kurs in Zusammen­arbeit mit der Fach­stelle Kinder- und Jugend­delinquenz der Berliner Senats­verwaltung. "Ziel unserer Arbeit ist es, männ­lichen Jugend­lichen und junge Erwachsenen durch den sport­päda­gogischen Ansatz einen positiveren Zugang zu sich selbst und einen offeneren Umgang mit ihren Mit­menschen zu ermög­lichen", erläutert PLAY!YA-Vorstand Simon Groscurth, der !SCORE ent­wickelt hat und maßgeblich umsetzen wird. Das soziale Mit­ein­ander in einer inte­gra­tiven Sport­gruppe soll dazu bei­tragen, Rück­sicht­nahme und ver­ant­wortungs­volles Han­deln der jungen Teilnehmer zu stärken. Das Projekt findet zu­nächst zwei­mal pro Woche an der Refek-Veseli-Schule in Berlin-Kreuzberg statt.

arrowarrow Jugendkriminalität und Jugendhilfe – Informationen der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie

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Volle drei Tage AFFF 2017 mit Filmen, Gesprächen und Unterhaltung

akt_170428_afff2017.jpgRund 3000 Besucher/innen sehen und diskutieren "anderen" Fußball
Lagos, 28.4.2017 – Die dritte Ausgabe des African Foot­ball Film Festival (AFFF) vom 20. bis 28. April 2017 er­mög­lichte ein­mal mehr un­ge­wöhn­liche Perspek­tiven auf Fuß­ball und Gesell­schaft. Nicht die per­fekten Bilder der euro­päischen Profi­ligen stan­den dabei im Fokus, son­dern Filme über leben­dige Hoff­nungen ugan­discher Kin­der auf Schul­stipendien ("The Other Kids"), ent­täuschte Hoff­nungen afri­kanischer Fußballer auf dem Weg nach Europa ("Offside Istanbul") und gelebte Hoff­nungen ehe­maliger Bundes­liga­profis wie Jay-Jay Okocha und Sunday Oliseh ("African Legends"). An drei Tagen kamen rund 3000 Besucher/innen zu den drei Spiel­orten in Lagos und dis­ku­tierten auch struk­turelle Prob­leme des afri­ka­nischen Fuß­balls wie feh­lende Sport­an­lagen, man­gelndes Fach­wissen oder Kor­rup­tion im Sport. Zu den Gästen zählten zahl­reiche Trainer/innen, Fuß­ball­teams und Jour­nalist/inn/en, die sich über ihre Sicht der Dinge aus­tauschen konnten. Tradi­tio­neller Ab­schluss des AFFF waren das Musik- und Unter­hal­tungs­programm sowie die Film­vor­füh­rungen auf den Straßen des Stadt­­teils Gowon Estate.

arrow AFFF 2017 – Programm mit Kurzbeschreibung der Filme (englisch, PDF 900 KB)

arrowarrow Facebook-Seite des AFFF (englisch)

arrowarrow Beitrag der Deutschen Welle über das AFFF 2017 (englisch)

arrowarrow Beitrag der nigerianischen Zeitung "The Nation" über das AFFF 2017 (englisch)

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football3 im Flüchtlingslager Kara Tepe auf der Insel Lesvos

akt 161012 mytiliniPLAY!YA bildet Trainer/innen in Fußballdialogmethode aus
Lesvos, 12.10.2016 – Über eine Million Menschen sind 2015 über das Mittel­meer nach Europa ge­flüch­tet, mehr als die Hälfte nahm die Route über die grie­chische Insel Lesvos (griechisch: Myti­lini) un­weit des tür­kischen Fest­lands. Fast 10.000 Menschen leben dort nun dauer­haft in Flücht­lings­lagern. Im Lager Kara Tepe sind vor allem Familien unter­ge­bracht – 700 der 1200 Bewoh­ner/innen sind Min­der­jährige. Die nieder­län­dische NGO "Move­ment On The Ground" (MOTG), 2015 als Reaktion auf die huma­ni­täre Krise auf Lesvos spon­tan ent­standen, möchte diese Kinder und Jugend­lichen mit grie­chischen Alters­genossen zu­sam­men­bringen, um Vor­ur­teile ab­zu­bauen, Lern­räume zu schaffen und das Zusam­men­leben auf der Insel zu ver­bessern. Die Fußballdialogmethode "football3" (auch "Fútbol por la Paz", "Fair Play Football") soll dazu einen wich­tigen Bei­trag leisten. Auf Ver­mitt­lung des Straßen­fuß­ball­netzwerks "street­foot­ball­world" hat PLAY!YA dazu im Oktober 2016 einen drei­tägigen Work­shop durch­ge­führt, um Trainer/innen von MOTG und des lokalen Fußball­vereins Aiolikos F.C. in der "football3"-Methode zu schulen.

arrowarrow Website von Movement On The Ground (englisch)

arrowarrow Website von streetfootballworld mit Informationen zu football3

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3rd Conference on the Young African Player

Teilnehmer der 3rd Conference on the Young African Player in Lausanne, Januar 2012. Copyright: Laurent BagnisBildung und Prävention gegen Spielerhandel
Lausanne, 11.1.2012 – Auf Einladung der fran­zö­sischen Nicht­regie­rungs­orga­ni­sa­tion "Foot Soli­daire" dis­ku­tierten am 9. und 10. Januar 2012 in Lausanne rund 40 Ex­perten aus der Welt des Fuß­balls, wie der fort­wäh­rende Handel mit jungen afri­ka­nischen Spie­lern unter­bunden werden kann. Auch der 18-jährige Maurice aus Kame­run war mit da­bei: Er schil­derte seinen Weg nach Europa und seine Zeit als Obdach­loser in Paris. In einem eigenen Bei­trag prä­­sen­tierte PLAY!YA Aspekte einer an­ge­messenen inter­­kul­­turellen und päda­­go­­gischen Be­glei­tung von Jugend­lichen im Sport.