• Foto zur Rubrik "ÜBER UNS": Tor vor einer Mauer (Dubrovnik, Kroatien). Copyright: PLAY!YA
  • Foto zur Rubrik "WISSEN": Verbandskasten und abgenutzter Fußball (Lagos, Nigeria). Copyright: PLAY!YA
  • Foto zur Rubrik "HANDELN": Künstler auf und Fußballerinnen vor der Bühne der STRASSE!KICKT Open 2011 (Tempelhof, Berlin). Copyright: PLAY!YA
  • Foto zur Rubrik "VERMITTELN": Teams und Teamer besprechen Fair-Play-Regeln bei einem Spiel während der STRASSE!KICKT Open 2011 (Tempelhof, Berlin). Copyright: PLAY!YA
  • Foto zur Rubrik "MITBEWEGEN": Kinder des Projekts "Colombianitos" stellen ein Tor auf (Cali, Kolumbien). Copyright: PLAY!YA
  • Foto zur Rubrik "LITCAM": Teilnehmerinnen im Klassenzimmer von "LitCam - Fußball trifft Kultur" (Neukölln, Berlin). Copyright: PLAY!YA
  • Foto zur Rubrik "PLAY!YA NIGERIA": Spielszene beim PLAY!YA Annual Grassroots Tournament 2013 auf dem Gowon Estate Field (Lagos, Nigeria). Copyright: PLAY!YA

AFFF 2020 beleuchtet Arbeitsausbeutung und Korruption im Fußball

akt_170428_afff2017.jpgNeue Standorte und Workshop zu investigativem Sportjournalismus
Lagos, 30.1.2020 – Afrikanische Wander­arbeiter beim Bau der WM-Stadien 2022 in Katar oder ghana­ische Fußball­funk­tionäre, die von Jour­na­listen heim­lich ge­filmt wer­den bei der An­nahme von Bestechungs­geldern – auch die vierte Ausgabe des African Football Film Festival (AFFF) vom 16. bis 30. Januar 2020 zeigte wieder die Schatten­seiten des modernen Fußballs. Beglei­tet von Dis­kus­sions­runden, einem Unter­hal­tungs­programm und kurzen Clips wurden zwei Haupt­filme gezeigt: "Betraying the Game" des Investi­gativ­jour­nalisten Anas Aremeyaw Anas, dessen Ent­hül­lungen 2018 zur voll­stän­digen Auf­lösung des ghana­ischen Fußball­verbands führten, und "The Workers Cup" von Adam Sobel, der die trost­losen Lebens­um­stände der Tage­löhner im WM-Wunder­land Katar doku­men­tiert. Neben dem ge­wohnten Stand­ort Gowon Estate war das Festi­val auch erst­mals in Festac Town zu Gast, einem wei­teren sozial schwachen Stadt­teil der Mega­city Lagos, um das fuß­ballerische Info­tain­ment mit noch mehr Men­schen zu teilen. Mitte Februar richtet PLAY!YA als Teil des AFFF erstmals einen zwei­tägigen Work­shop zu investi­ga­tivem Sport­jour­na­lismus aus. Die Veranstaltung findet in Nigerias Hauptstadt Abuja unter Beteiligung des ghanaischen Journalisten Anas und in Kooperation mit der nigeria­nischen NGO Human and Envi­ron­mental Develop­ment Agenda (HEDA) statt.

arrow AFFF 2020 – Programm mit Kurzbeschreibung der Filme (englisch, PDF 1,3 MB)

arrowarrow Nachrichtenbeitrag über AFFF 2020 auf Lagos TV (englisch, YouTube, 3:01 min)

arrowarrow Facebook-Seite des AFFF (englisch)

arrowarrow Betraying the Game (englisch)

arrowarrow The Workers Cup (englisch)

!SCORE – Neuer Kurzzeitkurs für Jugendliche und junge Erwachsene

bilder/aktuelles/akt_190215_score.jpgKooperation mit Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
Berlin, 31.5.2019 – In Berlin gibt es aktuell kein dauer­haftes sozial­päda­go­gisches Sport­angebot für Jugend­liche und junge Erwachsene, die aufgrund von Gewalt- oder Straf­taten von den Jugend­gerichts­hilfen der Bezirke betreut werden. PLAY!YA möchte diese Lücke schließen und startet im Juni einen neuen Kurz­zeit­kurs in Zusammen­arbeit mit der Fach­stelle Kinder- und Jugend­delinquenz der Berliner Senats­verwaltung. "Ziel unserer Arbeit ist es, männ­lichen Jugend­lichen und junge Erwachsenen durch den sport­päda­gogischen Ansatz einen positiveren Zugang zu sich selbst und einen offeneren Umgang mit ihren Mit­menschen zu ermög­lichen", erläutert PLAY!YA-Vorstand Simon Groscurth, der !SCORE ent­wickelt hat und maßgeblich umsetzen wird. Das soziale Mit­ein­ander in einer inte­gra­tiven Sport­gruppe soll dazu bei­tragen, Rück­sicht­nahme und ver­ant­wortungs­volles Han­deln der jungen Teilnehmer zu stärken. Das Projekt findet zu­nächst zwei­mal pro Woche an der Refek-Veseli-Schule in Berlin-Kreuzberg statt.

arrowarrow Jugendkriminalität und Jugendhilfe – Informationen der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie

Volle drei Tage AFFF 2017 mit Filmen, Gesprächen und Unterhaltung

akt_170428_afff2017.jpgRund 3000 Besucher/innen sehen und diskutieren "anderen" Fußball
Lagos, 28.4.2017 – Die dritte Ausgabe des African Foot­ball Film Festival (AFFF) vom 20. bis 28. April 2017 er­mög­lichte ein­mal mehr un­ge­wöhn­liche Perspek­tiven auf Fuß­ball und Gesell­schaft. Nicht die per­fekten Bilder der euro­päischen Profi­ligen stan­den dabei im Fokus, son­dern Filme über leben­dige Hoff­nungen ugan­discher Kin­der auf Schul­stipendien ("The Other Kids"), ent­täuschte Hoff­nungen afri­kanischer Fußballer auf dem Weg nach Europa ("Offside Istanbul") und gelebte Hoff­nungen ehe­maliger Bundes­liga­profis wie Jay-Jay Okocha und Sunday Oliseh ("African Legends"). An drei Tagen kamen rund 3000 Besucher/innen zu den drei Spiel­orten in Lagos und dis­ku­tierten auch struk­turelle Prob­leme des afri­ka­nischen Fuß­balls wie feh­lende Sport­an­lagen, man­gelndes Fach­wissen oder Kor­rup­tion im Sport. Zu den Gästen zählten zahl­reiche Trainer/innen, Fuß­ball­teams und Jour­nalist/inn/en, die sich über ihre Sicht der Dinge aus­tauschen konnten. Tradi­tio­neller Ab­schluss des AFFF waren das Musik- und Unter­hal­tungs­programm sowie die Film­vor­füh­rungen auf den Straßen des Stadt­­teils Gowon Estate.

arrow AFFF 2017 – Programm mit Kurzbeschreibung der Filme (englisch, PDF 900 KB)

arrowarrow Facebook-Seite des AFFF (englisch)

arrowarrow Beitrag der Deutschen Welle über das AFFF 2017 (englisch)

arrowarrow Beitrag der nigerianischen Zeitung "The Nation" über das AFFF 2017 (englisch)

football3 im Flüchtlingslager Kara Tepe auf der Insel Lesvos

akt 161012 mytiliniPLAY!YA bildet Trainer/innen in Fußballdialogmethode aus
Lesvos, 12.10.2016 – Über eine Million Menschen sind 2015 über das Mittel­meer nach Europa ge­flüch­tet, mehr als die Hälfte nahm die Route über die grie­chische Insel Lesvos (griechisch: Myti­lini) un­weit des tür­kischen Fest­lands. Fast 10.000 Menschen leben dort nun dauer­haft in Flücht­lings­lagern. Im Lager Kara Tepe sind vor allem Familien unter­ge­bracht – 700 der 1200 Bewoh­ner/innen sind Min­der­jährige. Die nieder­län­dische NGO "Move­ment On The Ground" (MOTG), 2015 als Reaktion auf die huma­ni­täre Krise auf Lesvos spon­tan ent­standen, möchte diese Kinder und Jugend­lichen mit grie­chischen Alters­genossen zu­sam­men­bringen, um Vor­ur­teile ab­zu­bauen, Lern­räume zu schaffen und das Zusam­men­leben auf der Insel zu ver­bessern. Die Fußballdialogmethode "football3" (auch "Fútbol por la Paz", "Fair Play Football") soll dazu einen wich­tigen Bei­trag leisten. Auf Ver­mitt­lung des Straßen­fuß­ball­netzwerks "street­foot­ball­world" hat PLAY!YA dazu im Oktober 2016 einen drei­tägigen Work­shop durch­ge­führt, um Trainer/innen von MOTG und des lokalen Fußball­vereins Aiolikos F.C. in der "football3"-Methode zu schulen.

arrowarrow Website von Movement On The Ground (englisch)

arrowarrow Website von streetfootballworld mit Informationen zu football3

PLAY!YA in Aktion

jeden Montag und Freitag, 14 bis 16 Uhr: Bildungsprojekt arrow KopfBall – Fußball und Kultur
(Rixdorfer Grundschule, Donaustraße 120, 12043 Berlin, U Hermannplatz)

jeden Montag und Freitag, 14.30 bis 16 Uhr: Sportsozialtraining mit dem Projekt arrow !SCORE
(Refik-Veseli-Schule, Skalitzer Straße 55, 10997 Berlin, U Schlesisches Tor)