• Foto zur Rubrik "ÜBER UNS": Tor vor einer Mauer (Dubrovnik, Kroatien). Copyright: PLAY!YA
  • Foto zur Rubrik "WISSEN": Verbandskasten und abgenutzter Fußball (Lagos, Nigeria). Copyright: PLAY!YA
  • Foto zur Rubrik "HANDELN": Künstler auf und Fußballerinnen vor der Bühne der STRASSE!KICKT Open 2011 (Tempelhof, Berlin). Copyright: PLAY!YA
  • Foto zur Rubrik "VERMITTELN": Teams und Teamer besprechen Fair-Play-Regeln bei einem Spiel während der STRASSE!KICKT Open 2011 (Tempelhof, Berlin). Copyright: PLAY!YA
  • Foto zur Rubrik "MITBEWEGEN": Kinder des Projekts "Colombianitos" stellen ein Tor auf (Cali, Kolumbien). Copyright: PLAY!YA
  • Foto zur Rubrik "LITCAM": Teilnehmerinnen im Klassenzimmer von "LitCam - Fußball trifft Kultur" (Neukölln, Berlin). Copyright: PLAY!YA
  • Foto zur Rubrik "PLAY!YA NIGERIA": Spielszene beim PLAY!YA Annual Grassroots Tournament 2013 auf dem Gowon Estate Field (Lagos, Nigeria). Copyright: PLAY!YA

Volle drei Tage AFFF 2017 mit Filmen, Gesprächen und Unterhaltung

akt_170428_afff2017.jpgRund 3000 Besucher/innen sehen und diskutieren "anderen" Fußball
Lagos, 28.4.2017 – Die dritte Ausgabe des African Foot­ball Film Festival (AFFF) vom 20. bis 28. April 2017 er­mög­lichte ein­mal mehr un­ge­wöhn­liche Perspek­tiven auf Fuß­ball und Gesell­schaft. Nicht die per­fekten Bilder der euro­päischen Profi­ligen stan­den dabei im Fokus, son­dern Filme über leben­dige Hoff­nungen ugan­discher Kin­der auf Schul­stipendien ("The Other Kids"), ent­täuschte Hoff­nungen afri­kanischer Fußballer auf dem Weg nach Europa ("Offside Istanbul") und gelebte Hoff­nungen ehe­maliger Bundes­liga­profis wie Jay-Jay Okocha und Sunday Oliseh ("African Legends"). An drei Tagen kamen rund 3000 Besucher/innen zu den drei Spiel­orten in Lagos und dis­ku­tierten auch struk­turelle Prob­leme des afri­ka­nischen Fuß­balls wie feh­lende Sport­an­lagen, man­gelndes Fach­wissen oder Kor­rup­tion im Sport. Zu den Gästen zählten zahl­reiche Trainer/innen, Fuß­ball­teams und Jour­nalist/inn/en, die sich über ihre Sicht der Dinge aus­tauschen konnten. Tradi­tio­neller Ab­schluss des AFFF waren das Musik- und Unter­hal­tungs­programm sowie die Film­vor­füh­rungen auf den Straßen des Stadt­­teils Gowon Estate.

arrow AFFF 2017 – Programm mit Kurzbeschreibung der Filme (englisch, PDF 900 KB)

arrowarrow Facebook-Seite des AFFF (englisch)

arrowarrow Beitrag der Deutschen Welle über das AFFF 2017 (englisch)

arrowarrow Beitrag der nigerianischen Zeitung "The Nation" über das AFFF 2017 (englisch)

African Football Film Festival 2017: "The State of African Football"

akt 140706 afff2014Filme und Workshops zum Zustand des afrikanischen Fußballs
Lagos, 2.1.2017 – Vom 20. bis 30. April 2017 organisiert PLAY!YA Nigeria die dritte Ausgabe des African Foot­ball Film Festival (AFFF) in der nigeria­nischen Metro­pole Lagos. Unter dem Motto "The State of African Football" wer­den dabei strah­lende wie düstere Sei­ten aus­ge­leuch­tet - der große Er­folg afri­ka­nischer Spieler/innen in Europas Profi­ligen wird ebenso thema­ti­siert wie der Menschen­handel mit jungen Talenten oder der Nie­der­gang der afri­ka­nischen Ligen. In Zusammen­arbeit mit den beiden renom­mierten nigeria­nischen Online-Medien "Premium Times" und "Sahara Reporters" werden auch erst­mals Work­shops zu journa­lis­tischer Arbeit an­ge­boten. Wie in den Jahren zuvor findet der Haupt­teil des AFFF im "vergessenen" Stadt­teil Gowon Estate statt, wo es nur wenige kulturelle Angebote gibt. Das viel­fäl­tige Pro­gramm aus Filmen, Diskus­sionen, Spielen, Musik und vielem mehr ist kosten­frei. Interessierte Filme­macher/innen kön­nen ihren Bei­trag bis zum 20. Februar 2017 einsenden (siehe "Call for Films").

arrow AFFF 2017 – Call for Films (englisch, PDF 170 KB)

arrow Hintergrundinformationen zum AFFF 2017 (englisch, PDF 860 KB)

arrowarrow Facebook-Seite des AFFF (englisch)

arrowarrow Premium Times Nigeria (englisch)

arrowarrow Sahara Reporters (englisch)

football3 im Flüchtlingslager Kara Tepe auf der Insel Lesvos

akt 161012 mytiliniPLAY!YA bildet Trainer/innen in Fußballdialogmethode aus
Lesvos, 12.10.2016 – Über eine Million Menschen sind 2015 über das Mittel­meer nach Europa ge­flüch­tet, mehr als die Hälfte nahm die Route über die grie­chische Insel Lesvos (griechisch: Myti­lini) un­weit des tür­kischen Fest­lands. Fast 10.000 Menschen leben dort nun dauer­haft in Flücht­lings­lagern. Im Lager Kara Tepe sind vor allem Familien unter­ge­bracht – 700 der 1200 Bewoh­ner/innen sind Min­der­jährige. Die nieder­län­dische NGO "Move­ment On The Ground" (MOTG), 2015 als Reaktion auf die huma­ni­täre Krise auf Lesvos spon­tan ent­standen, möchte diese Kinder und Jugend­lichen mit grie­chischen Alters­genossen zu­sam­men­bringen, um Vor­ur­teile ab­zu­bauen, Lern­räume zu schaffen und das Zusam­men­leben auf der Insel zu ver­bessern. Die Fußballdialogmethode "football3" (auch "Fútbol por la Paz", "Fair Play Football") soll dazu einen wich­tigen Bei­trag leisten. Auf Ver­mitt­lung des Straßen­fuß­ball­netzwerks "street­foot­ball­world" hat PLAY!YA dazu im Oktober 2016 einen drei­tägigen Work­shop durch­ge­führt, um Trainer/innen von MOTG und des lokalen Fußball­vereins Aiolikos F.C. in der "football3"-Methode zu schulen.

arrowarrow Website von Movement On The Ground (englisch)

arrowarrow Website von streetfootballworld mit Informationen zu football3

PLAY!YA in Aktion

jeden Montag und Freitag, 14 bis 16 Uhr: Bildungsprojekt arrow KopfBall – Fußball und Kultur
(Rixdorfer Grundschule, Donaustraße 120, 12043 Berlin, U Hermannplatz)

jeden Montag und Freitag, 13 bis 15 Uhr: Sportsozialtraining mit dem Projekt arrow Freistoß
(Refik-Veseli-Schule, Skalitzer Straße 55, 10997 Berlin, U Schlesisches Tor)