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Konflikt- und Gewaltprävention


Kompetenzen für friedliche Konfliktlösung

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Sport wird gerne als ideales Mittel für die Prävention und Bewältigung von Konflikten genannt. Der sportliche Alltag sieht jedoch oft anders aus. Emotionen und übersteigerter Ehrgeiz enden nicht selten in Auseinandersetzungen oder Gewalt. Deshalb sind neue Lern- und Verhaltensweisen notwendig.

Ein friedliches Miteinander im und durch den Sport ist nicht selbstverständlich. Schwierig wird es vor allem, wenn sportlicher Wettkampf zu Ausgrenzung und Feindseligkeit führt. Oftmals spielen dabei auch ethnische und kulturelle Unterschiede eine Rolle. Provokationen und offene Gewalt gegenüber Gegenspielern oder dem Schiedsrichter sind zum Beispiel im Amateurfußball keine Seltenheit.

Gemeinsamkeiten erkennen, Unterschiede wertschätzen

In solchen Situationen sind die Beteiligten und Verantwortlichen nicht selten überfordert. Das Zusammentreffen von Menschen mit unterschiedlichen Prägungen und Sichtweisen birgt viel Konfliktpotenzial. Interkulturelle Sensibilität und Konfliktlösungskompetenz lassen sich jedoch erlernen. Ausgangspunkt ist dabei das Verständnis für Gemeinsamkeiten und geteilte Interessen.

PLAY!YA arbeitet daher mit alternativen Methoden, zum Beispiel bei der Ausbildung von Teamern. Fair Play, Dialogfähigkeit und gegenseitiger Respekt sind entscheidend. Unterschiede werden nicht als Problem, sondern als Chance gesehen. Selbstverantwortung ist die entscheidende Voraussetzung, um nachhaltige Verhaltensänderungen zu erzielen.